Bautagebuch

BautagebuchEdelstein Suiten

Prolog

Ein Haus mit Charme

Wir, meine Frau und ich, suchten in Oberstdorf ein weiteres Haus zur Ferienvermietung im gehobenen Segment wie unser Haus „Am Fuggerpark“ und wurden fündig in der Wittelsbacher Str. 8 mit dem Haus Erika (Abb. rechts), ein Haus mit Charme, das uns sofort gefiel. Dies wollten wir, wie vor vier Jahren mit dem erworbenen Haus in der Fuggerstr. 20 getan, renovieren, technisch auf den neuesten Stand bringen und schicke 5 Sterne Ferienwohnungen in Oberstdorf zur Ferienvermietung erstellen.

„Das Haus kann mit einem sehr großen Aufwand gemäß den heutigen Bestimmungen renoviert werden, wobei die Kosten etwa 30% höher als ein Abriss und Neubau sein werden, und es bleibt ein altes Gelump“, war die Aussage des Architekten. Wir, meine Frau und ich, schauten uns -sehr blass geworden- an und entschieden in wenigen Sekunden: Abriss!!!

Nach diesem Rückschlag folgte dann aber eine nicht vorauszusehende positive Entwicklung. Wir konnten das Nachbarhaus „Anna“ (Abb. rechts), ebenfalls abrissreif, und das auf der gegenüberliegenden Straßenseite freie Grundstück erwerben, und so entstand das Projekt „Edelstein Suiten – Oberstdorfer Residenz“.

Oberstdorf im Sommer 2012
Karola und Knut Krüger

Bautagebuch

Der Bau der Residenzen

  • August 2012

    Luftaufnahmen – Geologisches Baugutachten

    Im August 2012 wurde das geologische Baugrundgutachten erstellt, das dann den Bauverlauf terminlich und kostenmäßig nachteilig beeinflusste.

    Aufgrund der Baukörpergröße mit zwei Häusern, verbunden über einen Zwischenbau und Tiefgarage, waren spezielle Gründungen mit Schotterpfählen erforderlich. Diese Schotterpfähle werden mit einer Spezialmaschine nach Bodenerfordernissen 6 – 10 m tief in den Boden hinein durch Einrütteln und Verdichten von Schotter hergestellt und sind dann die Auflage für die Betonfundamente.

    Dies Verfahren brachte aber gleich wieder zwei neue Aufgaben mit sich, und zwar durch die starken Vibrationen beim Schottereinrütteln mussten, bei den Nachbarn eine Bestandsaufnahme an vorhandenen Gebäuderissen oder sonstigen Beschädigungen vorgenommen werde, der Nachweis erbracht werden, dass keine Fliegerbomben (Blindgänger) oder sonstige Kampfstoffe auf dem Grundstück bzw. der nahen Umgebung vorhanden sind, die durch die Vibrationen explodieren könnten.

    Letztere Forderung hatte der Architekt auch noch nicht in seiner langjährigen Berufspraxis erlebt. Spezialist für das Gutachten „keine Kampfstoffe“ war die Firma Luftbilddatenbank Dr. Carls GmbH. Nachstehend einige interessante Auszüge aus dem Gutachten, wobei das Foto (Abb. 1) ein neues, aktuelles Luftbild und das Foto (Abb. 2) ein Luftbild vom 09. April 1945 ist.

    Untersuchungsgebiet 1945: Das Untersuchungsgebiet war zur Zeit des Zweiten Weltkrieges mit Wohnhäusern bebaut, die von Gärten umgeben waren. Die heutige Wittelsbacher Straße bestand bereits damals. Die Bodensicht wird im Bereich der Bebauung sowie im Bereich der Gartenanlagen durch den Schattenfall partiell eingeschränkt. Mit den verfügbaren Luftbildserien können im Auswertungsgebiet und dessen näherer Umgebung keine Hinweise auf Bombenabwürfe bzw. Einnahmekämpfe registriert werden.

    Der Luftangriff vom 27.04.1945 (vgl. Kap. 4.1) wird durch zwei Übersichtsbefliegungen auf Mikrofilm dokumentiert. Diese liefern keine Hinweise auf Sprengbombenabwürfe im geplanten Baugebiet. Jedoch resultieren aufgrund des ungünstigen Maßstabs der Befliegung sowie aufgrund des zeitlichen Abstands zum Angriffsereignis Erkenntnislücken. Für das Untersuchungsareal „Oberstdorf, Wittelsbacher Straße“ konnten nach Auswertung der verfügbaren Luftaufnahmen keine Hinweise auf Bombenabwürfe bzw. Einnahmekämpfe ermittelt werden. Damit war auch diese Hürde genommen, und die Maßnahmen zur Bodenverbesserung konnten vergeben werden.

  • September 2012

    Feuerwehr Oberstdorf – Übung

    Wir hatten die Häuser für eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr Oberstdorf zur Verfügung gestellt, die somit die seltene Gelegenheit hatte, unter realistischen Bedingungen wie Durchbruch durch das Blechdach, Wandeinschlagung zur Befreiung eingeschlossener Personen usw. proben zu können. Am Ende der Übung war der Feuerwehrkommandant, Herr Vogler, hoch zufrieden, da insbesondere der Nachwuchs bei dieser Übung praktische Erfahrungen sammeln konnte.

    Herr Vogler beglückwünschte uns aus brandtechnischer Sicht zu unserer Entscheidung, die Häuser abzureißen, denn, so meinte er, die „alten Hütten“ würden im Ernstfall lichterloh brennen, und sie, die Feuerwehr, würden keine Chance haben, in die Häuser eindringen und gegebenenfalls eingeschlossenen Personen retten zu können.

  • Oktober 2012

    Das Fundament

    Gemäß der geologischen Karte musste in dem Bereich unseres Bauvorhabens mit Schwemmablagerungen der Flüsse Stillach und Trettach gerechnet werden. Diese Ablagerungen bestehen aus Kiesen mit zwischengelagerten Schluff- und Sandschichten. Das geologische Gutachten bestätigte dies, und solche Schwemmablagerungen von Schluff- und Sandschichten sind kaum tragfähig. Deshalb mussten 278 Stück Schotterrüttelpfähle für die Standfestigkeit des Bauvorhabens gemäß nebenstehendem Plan erstellt werden. Das Foto rechts zeigt die Spezialmaschine zum Erstellen der Schotterpfähle.

    Nach Erledigung dieser Zusatzarbeiten begannen noch Ende Oktober die eigentlichen Bauarbeiten mit Absicherung des westlichen Nachbargrundstückes für den Tiefkeller des Hallenschwimmbades. Diese war notwendig, da der ausgeschachtete Boden des Tiefkellers bis zu 7 m unter dem Niveau des Nachbargrundstückes lag (Siehe Abb. unten)

  • November / Dezember 2012

    Tiefkeller Edelstein Suiten

    Das Ziel war es, möglichst vor dem Wintereinbruch mit dem Tiefkeller und dem Schwimmbadbereich aus der Erde herauszukommen, um Böschungserosionen bzw. Abrutsche durch die Wintereinflüsse zu vermeiden. Der November war schneefrei, und der Nachtfrost behinderte die Bauarbeiten kaum. Auf dem nebenstehenden Foto, gegen Ende November aufgenommen, sind Form und Abmessungen des Kellers gut erkennbar.

    Unsere Hoffnung bis Weihnachten arbeiten zu können, erfüllte sich leider nicht. Am 12.12.2012 schlug der Winter zu, und die Arbeiten an der Baustelle wurden eingestellt. Es schneite 24 Stunden ununterbrochen, und am anderen Tag schien die Sonne von einem strahlendblauen Himmel.

    Es war der erste und wohl auch schönste Tag der neuen Wintersaison 2012/2013.

  • Das Jahr 2013

  • März 2013

    Winterschluss in Oberstdorf

    Anfang März gab es einen Wetterumschwung, und so entschieden wir, die Winterpause zu beenden. Winterschluss Oberstdorf. Das Foto rechts zeigt den Stand der Baustelle am 2. März.

    Es waren also zuerst umfangreiche Vorarbeiten zu treffen, um mit den Bauarbeiten wieder beginnen zu können.

    Der Schnee wurde am 05. März abgeräumt und fortgefahren. Erschwerend war, dass sich über den langen Winter unter dem Schnee teilweise dickere Eisschichten gebildet hatten, und deren Entfernung war arbeits- und zeitintensiv. Die Bauarbeiten liefen am 6. März wieder an und bereits Ende März ist der Baufortschritt erkennbar. Wie dies Foto aber auch zeigt, war der Winter in Oberstdorf noch nicht gänzlich vorbei, und der Baufortschritt musste unter widrigen Umständen hart erarbeitet werden.

    Herzlichen Dank: Für diese vorbildliche Einstellung bedankt sich die Bauherrschaft bei dem Team unter Leitung von Herrn Andreas Geiger mit einem herzlichen Dankeschön!

  • April 2013

    Residenz 3 der Edelstein Suiten entsteht

    Auch die letzten Schneereste sind nun verschwunden, und es geht flott voran. Hinten rechts ist bereits von Residenz 1 das gemauerte Erdgeschoss zu sehen. (Abb. 1)

    Erst im April begannen die Arbeiten an der Residenz 3 auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Das Bauvorhaben hatte sich verzögert, weil der erste Bauantrag wegen zu großer Überbauung des Grundstücks abgelehnt wurde. Der Architekt hatte einen Carport geplant mit der Begründung, dass eine Tiefgarage auf dem Grundstück nicht machbar wäre. Mit einer Neuplanung gelang es dann doch Haus mit Tiefgarage zu realisieren.

    Da die Tiefgarage bis an die Grundstücksgrenzen reicht, war ein Verbau notwendig. Die Bauarbeiten des dritten Gebäudes wurden an einen anderen Bauunternehmer vergeben, so dass wir hoffen, dass der Wettbewerb untereinander den Baufortschritt beflügelt. Das nächste Foto zeigt, dass es auch bei der Residenz 3 voran geht (Abb. 3).

  • Mai 2013

    Verregneter Mai 2013 in Oberstdorf

    Ein verregneter Mai 2013 in Oberstdorf. In diesem Jahr fiel der Frühling ins Wasser. Dies behinderte natürlich auch den Baufortschritt, denn die Bauleute mussten unter extremen Wetterbedingungen arbeiten. Am ersten Tag nach dem großen Regen zeigte sich die Natur in voller Pracht (siehe Foto rechts) und bestätigte die alte Bauernregel „Ist der Mai kühl und nass, füllt es des Bauern Scheun‘ und Fass“, wie die saftige Bergwiese im Vordergrund zeigt.

    Trotz dieser widrigen Umstände gab es am Bau natürlich Fortschritte, denn die Allgäuer sind es gewohnt, mit den Wetterunbilden umzugehen.

    Das Foto 2 aufgenommen vom 1. Stock der Residenz 1 in Richtung Westen- gibt neben dem Baufortschritt einen Überblick vom Bauprojekt mit Zwischenbau, links davon die entstehende Tiefgarage und in Front die Bodenplatte des Erdgeschosses der Residenz 2.

    Es fand eine Baubegehung mit unserem Architekten, Herrn Geisser, statt, der im Foto seine Erläuterungen im entstehenden Hallenschwimmbad gibt.

    Residenz 3 hat sich auch zu einer umtriebigen Baustelle entwickelt und wächst aus dem Boden heraus (siehe Foto 4).

  • Juni 2013

    Verregneter Juni in Oberstdorf

    Wie auch bereits im letzten Jahr, zeigte sich in diesem Jahr der Monat Juni leider wieder verregnet. Die Wetterkapriolen setzten sich, wie bereits im Mai erlebt, fort und Schlechtwetterabschnitte mit Starkregen beeinträchtigten den Baufortschritt.

    Der Dachstuhl konnte nicht, wie geplant, in der zweiten Junihälfte aufgeschlagen werden, sondern dies wird erst im Juli erfolgen. Die Maurerarbeiten sind nun abgeschlossen zum Aufrichten des Dachstuhls, wie nebenstehendes Foto zeigt, aufgenommen von dem Bodenniveau der zukünftigen Suite Prinzregent Luitpolds Adlerhorst in Richtung Süden.

    Trotzdem sind die Installationsarbeiten für Heizung und Sanitär wie auch die Elektroverlegearbeiten termingerecht begonnen worden. Dies ist im Foto 1 mit Blick von der Zufahrt in die Tiefgarage oben an der Decke zu sehen.

    Die Zielsetzung, bezugsfertig vor Weihnachten 2013 zu sein, gilt weiterhin, aber es werden nun auch einige Wochen, besser Monate, Sommer gebraucht zum Austrocknen des Baus. Das Bauvorhaben Residenz 3 schreitet ebenfalls voran. Das Foto 2, aufgenommen vom Dach des Zwischenbaus mit Blick in die Tiefgarage, zeigt im Hintergrund das Erdgeschoss der Residenz 3.

    Im letzten Foto sind die Arbeiten Erdaushub der Tiefgarage und Einschalung der Deckenplatte des Erdgeschosses der Residenz 3 zu sehen.

  • Juli 2013

    Monat des Zimmermanns

    Wegen Problemen bei der Holzanlieferung verzögerte sich das Dach aufschlagen noch einmal um zwei Tage.
    Am 12. Juli war es dann aber soweit, wie im nebenstehenden Foto zu sehen ist. Die Residenz 1 nimmt Formen an. Es ist immer wieder beeindruckend, die jungen Männer frei auf den Balken laufen und arbeiten zu sehen.

    Glück mit dem Wetter

    Diesmal hatten wir mit dem Wetter in Oberstdorf Glück. Wir brachten das Dach dicht ohne Regen, was sehr vorteilhaft war, da es Nacharbeiten, verursacht an den Sicht- Balken und -Holzschalung durch Wasserflecken in der oberen Dachgeschosswohnung, ersparte. Das obere Foto zeigt die Zimmermannsleute beim Dacheindecken.

    Das Dach von Residenz 2 wurde am Freitag, dem 26. Juli, bei schönem Wetter aufgeschlagen – siehe oberes Foto. Es wurde auch samstags wieder gearbeitet, um das gute Wetter auszunutzen. Montags gab es eine Gewitterfront, und das noch offene Dach wurde durch eine Riesenplane vor dem Regen geschützt.

    Das letzte Foto zeigt die Nordseite von Residenz 1 (links im Foto) und Residenz 2 (rechts im Foto) mit dem Zwischenverbindungsbau. Die Reihe L-Steine im Vordergrund markiert die Grenze zum Nachbarn.

  • August 2013

    Richtfest Oberstdorf

    Oder im Volksmund auf allgäuerisch: Hebauf. Den Begriff Hebauf hatten wir erstmalig von unserem Architekten gehört und wird u.a. im Allgäu anstatt des sonst üblichen Begriffes Richtfest verwendet, wie auf Wikipedia in Erfahrung zu bringen war. Es gab noch weitere interessante Informationen, und zwar lässt sich das Richtfest bis ins 14. Jahrhundert rückverfolgen und Speise und Trank, vom Bauherrn beim Hebauf ausgerichtet, stellten früher einen Teil der Handwerkerentlohnung dar. Geblieben ist zum Hebauf eine Zwischenbilanz über das Erreichte zu ziehen und den Handwerkern für eine gute Arbeit zu danken.

    Traditionell

    Traditionell hält der Zimmermannsmeister oben auf dem First seinen Richtspruch und wird von seinen Mannen beim Anstoßen kräftig unterstützt. An diesem 02. August herrschte bei uns in Oberstdorf ein hochsommerliches Wetter bei wolkenlosem Himmel und schweißtreibenden 37°C.

    Anschließend gab es dann im zukünftigen Fitnessraum des Zwischenbaus ein gemütliches Beisammensein mit Speise und Trank.

  • August 2013

    Sonniger August 2013 in Oberstdorf

    Der schöne Sommer beflügelte den Baufortschritt im August bei Temperaturen bis 39°C und sorgte für eine gute Trocknung der Rohbauten. Im August wurde die Tiefgarage von Residenz 1 + 2 fertiggestellt. Im nebenstehenden Foto werden die Deckenfertigelemente montiert.

    Die Tiefgarage aus Betonfertigelementen

    Das Haus der Residenz 3 ist fertig zum Aufrichten des Dachstuhls. Aufgrund von Qualitätsproblemen bei den Leimbindern des Dachstuhls kommt es zu Verzögerungen, so dass erst 10 Tage später als geplant, nämlich ab dem 9. September der Zimmermann mit dem Aufrichten des Dachstuhls beginnen kann. Das Hebauf-Fest ist für Freitag, den 13. September, vorgesehen, und da wir nicht abergläubisch sind, betrachten wir dies als gutes Omen! Auch in der Residenz 3 wird nun an der Fertigstellung der Tiefgarage gearbeitet. Siehe zweites Foto.

    Nach dem Fertigstellen der Tiefgaragendecke wurde diese sofort als Lagerfläche für Baumaterialien genutzt und sorgte für etwas Entspannung bei den beengten Platzverhältnissen (siehe oberes Foto). Das Foto zeigt weiter, dass die Fenster inzwischen montiert wurden, und an den Fassaden der Vollwärmeschutz angebracht wurde. Im Hintergrund am Zwischenbau ist zu erkennen, dass auch das Eingangsportal Form annimmt. Auch die Zufahrt zur Tiefgarage wurde mit Betonfertigelementen erstellt, wie im letzten Bild zu sehen ist.

  • September 2013

    Innenausbau Residenz 1 + 2

    Der September stand ganz im Zeichen des Innenausbaus der Edelstein Suiten in Residenz 1 + 2. Die Innenverputzarbeiten in Residenz 1 und des Zwischenbaus wurden durchgeführt sowie auch die Fußbodenheizung verlegt und der Estrich eingebracht. Im nebenstehenden Foto ist die die verlegte Fußbodenheizung im Adlerhorst der Residenz 1 zu sehen.

    Das zweite Foto zeigt einen Ausschnitt des Bades des Adlerhorsts mit dem Estrichboden und der bereits eingebauten Badewanne. Ein weiterer wichtiger Schritt wurde im September getan, und zwar wurden alle Hausanschlüsse wie Strom, Telefon, Gas, Wasser und Abwasser ausgeführt.

    Das Aufrichten des Dachstuhls von Residenz 3 verzögerte sich noch einmal wegen des schlechten Wetters und erfolgte erst in der letzten Septemberwoche. Das dritte Foto zeigt die Residenz 3 mit Dachstuhl.

  • Oktober 2013

    Gute Nachrichten im Oktober

    Die gute Nachricht ist, dass die Residenz 1 zu Weihnachten 2013 ab dem 20. Dezember gebucht werden kann. Zu den Grundrissen und weiteren Informationen über die Residenz 1 und den allgemeinen Einrichtungen gelangen Sie über diesen Link: Lageplan Residenz 1 und Residenz 2.
    Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dies Ziel auch für die Residenz 2 zu erreichen und werden in zwei Wochen Verbindliches dazu sagen können. Das Themenbild zeigt Anfang November die Residenz 1 und den Eingangsbereich mit Zugang. Der Winter hatte auch schon eine kleine Stippvisite gegeben.

    Das obere Foto zeigt den Fortschritt bei den Außenarbeiten auf der Rückseite von Residenz 1 + 2 und des Zwischenbaus.

    Bei Residenz 3 wurden die Rohbauarbeiten Ende Oktober abgeschlossen wie im oberen Foto mit dem Betonieren der Tiefgaragendecke zu sehen ist, so dass voraussichtlich die Residenz 3 im April 2014 bezugsfertig sein wird.

  • November 2013

    Erstbezug im Dezember 2013

    Die letzten Wochen vor Weihnachten wurden richtig stressig, denn es ging nun darum, die im Bautagebuch Oktober gemachte Aussage, die Ferienwohnungen der Edelstein Suiten in Residenz 1 ab dem 20. Dezember verbindlich buchen zu können, auch einzuhalten. Unser Sorgenkind war der Möbelschreiner, der den Arbeitsumfang total unterschätzt hatte. Ansonsten wäre auch, wie eigentlich geplant, die Residenz 2 der Edelstein Suiten fertig geworden, denn die anderen Handwerker hatten Ihre Leistungen termingerecht erbracht. Fotos von den Ferienwohnungen werden wir im Januar erstellen.

    Erste Eindrücke

    Erste Eindrücke über die sportlichen Einrichtungen vermitteln die nebenstehende Fotos vom Schwimmbad sowie vom Fitnessraum.

    Wie geht es weiter? Von Residenz 2 der Edelstein Suiten wurde noch zu Weihnachten die in Parterre gelegene Ferienwohnung „König Ludwig II“ fertiggestellt, und die beiden weiteren Ferienwohnungen der Edelstein Suiten in Residenz 2 sollen im Januar fertig werden, so dass das Pfötchenparadies für die Hundefreunde ab dem 1. Februar zur Verfügung stehen wird. Auch nicht Hundebesitzer können natürlich diese großzügigen, wunderschönen Ferienwohnungen für Ihren Urlaub mieten.

    Der Innenausbau der Edelstein Suiten in Residenz 3 auf der anderen Straßenseite läuft auf Hochtouren und soll gemäß Planung am 31. März 2014 abgeschlossen sein. Sollten es die Witterungsverhältnisse zulassen, dann ist auch der Außenputz zu diesem Zeitpunkt aufgebracht, so dass dann die Ferienwohnungen der Edelstein Suiten in Residenz 3 zu den Osterferien gemietet werden könnten. Bei ungünstiger, kalter Witterung würde die Eröffnung eher im Mai stattfinden.

  • Das Jahr 2014

  • Januar 2014

    Abschluss Innenausbau im Januar 2014

    Im Januar wurde dann auch der Innenausbau der Residenz 2 Edelstein Suiten (linkes Haus im Foto) fertig gestellt. Die Zertifizierung ist für Anfang Februar vorgesehen. Apropos Zertifizierung: In der Residenz 1 haben alle Ferienwohnungen weit über 1.000 und einige über 1.100 Punkte erhalten. Zum Vergleich: Die sehr schönen Wohnungen auf Oberstdorfer Residenz „Am Fuggerpark“ liegen im oberen 900 Punktebereich. Ab 900 Punkte gibt es das begehrte 5 Sterne Zertifikat.
    Diese sehr überzeugenden Zertifizierungsresultate sind das Ergebnis gründlicher Planung und das Einbringen der im Fuggerpark gewonnenen Erfahrungen einschließlich der Anregungen unserer Gäste. Weiter sind auch unsere persönlichen Reiseerfahrungen in die Planung und Realisierung eingeflossen, um den Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu gewährleisten.

    In der Residenz 3 Edelstein Suiten läuft der Innenausbau auf Hochtouren. In der ersten Februarwoche werden die Verputzarbeiten abgeschlossen und die Fußbodenheizung einschließlich Estrich fertiggestellt sein. Auch außen hat sich etwas getan, wie im Foto unten zu sehen ist.

    Der Bauschutt und Erdaushub sind ab- beziehungsweise weggeräumt, und die Wärmedämmung auf der Tiefgarage wurde noch rechtzeitig vor dem kleinen Wintereinbruch aufgebracht, so dass auch in der Tiefgarage der Ausbau durchgeführt werden kann.

  • Februar 2014

    Milder Februar mit viel Sonne

    Im Februar wurden die letzten Kleinigkeiten an der Residenz 1 + 2 fertiggestellt wie auch das Parkleitsystem der Tiefgarage. Die Parkplätze sind stirnseitig auf der Garagenwand mit einer Farbtafel versehen gemäß oberem Foto. Die Farbtafel ist in der zugehörigen Suitefarbe gehalten und zur weiteren Kennzeichnung ist darauf eine Glasplatte mit beschichteter Folie mit dem Suiten Namen und dem Konterfei des Suiten Namensgebers montiert.

    Der milde Februar ermöglichte an Residenz 3 Außenarbeiten, so dass die Wärmedämmung der Außenfassade- nebenstehendes Foto- aufgebracht werden konnte. Im Innenausbau wurde der Estrich eingebracht, die Fußbodenheizung in Betrieb genommen, die Fliesenarbeiten zu 90 % fertiggestellt und die Saunen in den Bädern eingebaut.

    Wir haben zwar einen milden Winter, aber Oberstdorf ist für diese Wetterkapriolen sehr gut gerüstet und bietet seinen Gästen trotzdem hervorragende Wintersportmöglichkeiten dank moderner Beschneiungsanlagen auf dem Nebel- und Fellhorn. Auch der Langlauf ist im Tal mit dieser Technik möglich, wie die beiden oberen Fotos vom 28. Februar zeigen, und zwar für die Familie wie auch dem sportlich ambitionierten Läufer. Es ist zwar für den Langläufer nicht die Loipenvielfalt eines schneereichen Winters gegeben, aber dafür ist er bei Sonnenschein frühlingshaft unterwegs.

  • März 2014

    Wintereinbruch Ende März

    Im März gab es am vorletzten Wochenende noch einmal einen Wintereinbruch. Es war der erste richtige Schneefall in diesem Winter, und es fielen in 24 Stunden 40 bis 50 cm Schnee. Über die Schneedecke wurde es dann nachts mit bis zu -10 °C sehr kalt, so dass in der nachfolgenden Woche die Außenarbeiten am Haus wie auch an der Gartenanlage eingestellt werden mussten. Das Foto zeigt, dass der Außengrundputz noch vor dem Wintereinbruch fertiggestellt worden war und dass gegen Ende der Woche die Märzensonne den Schnee schon wieder weggeschmolzen hatte.

    Die Einfahrt zur Tiefgarage wurde trotz des kalten Wetters fertig gestellt. (Siehe nebenstehendes Foto)

    Ein paar Schneereste haben sich im Schatten noch gehalten. In der ersten Aprilwoche kam der Frühling zurück, so dass die Außenarbeiten fortgesetzt werden konnten. Eröffnung der Residenz 3 wird nun voraussichtlich Ende April sein.

  • April 2014

    5 Sterne Zertifizierung

    Im April wurden die restlichen Arbeiten an Residenz 3 innen und außen abgeschlossen, so dass die Zertifizierung am 29. April erfolgreich durchgeführt werden konnte. Alle Wohnungen bekamen den 5 Sterne Status mit jeweils weit über 1000 Punkten- ab 900 Punkten gibt es die begehrten 5 Sterne.
    Aufgrund des milden Wetters entschieden wir, nach Ostern die Gartenanlage anzulegen. Die Pflanzen wurden am Donnerstag, dem 24. April, mit einem großen Lastzug angeliefert. Das obige Foto, sowie die beiden untenstehenden geben einen Überblick/Eindruck vom Umfang und der Pflanzenvielfalt.

    Schon am Samstagabend waren über 90 % der Pflanzen eingesetzt. Wir hatten das ideale Timing, denn bereits am Samstag Spätnachmittag setzte leichter Regen ein, der auch sonntags anhielt. Auch die nachfolgende Woche war unbeständig mit Schauern und Regenabschnitten, so dass der Pflanzungszeitpunkt ganz einfach optimal war.
    Das Foto oben fällt in die Rubrik „Hier kocht der Chef selber“, denn bei so einer Aktion müssen alle mit anpacken. Das zeichnet einen erfolgreichen Handwerksbetrieb aus.

    In der Woche ab dem 5. Mai ist wieder wärmeres und trockneres Wetter angekündigt, so dass geplant ist, den letzten Abschnitt, nämlich den Rasen einzusäen, fertig zu stellen.

  • Mai 2014

    Abschluss Aussenarbeiten

    Die Arbeiten an der Außenanlage sind im Mai im Großen und Ganzen abgeschlossen worden. Im obigen Foto ist die Südseite der Residenz 1 + 2 mit Eingangsbereich abgebildet, und man sieht schon das zarte Grün des aufgehenden Rasens.

    Auch der kleine Kinderspielplatz auf der Nordseite im Eck des Treppenhauses der Residenz 2 und des Zwischenbaus mit Fitnesscenter ist, wie im nebenstehenden Foto zu sehen, fertig gestellt und bietet sich mit seinen Sitzbänken als Treffpunkt der Eltern für ein Pläuschchen an. Die Einweihungsfeier der Ferienwohnanlage „Oberstdorfer Residenz“ in der Wittelsbacher Straße 8 – 10 findet am 13. Juni statt.

    Das letzte Foto (rechts) zeigt die Rückseite der Residenz 1 + 2 mit angelegtem Pflanzenlehrpfad. Die Schildchen für die Pflanzenbezeichnungen werden in den nächsten Tagen angebracht.

  • Juni 2014

    Abschluss des Bautagebuchs

    Die Bauarbeiten am Ferienwohnungsparadies Edelstein Suiten der Oberstdorfer Residenz sind abgeschlossen soweit man bei einem großen Bauvorhaben überhaupt von einem endgültigen Abschluss sprechen kann. Ausstehen noch einige dekorative Elemente wie die zwei Löwen aus Granit rechts und links des Haupteingangs der Residenz 1 + 2 sowie die Abdeckplatten der Eingangsmauereinfassungen und bei Residenz 3 fehlt noch der Löwe aus Marmor auf dem Sockel rechts des Eingangs.

    Alle diese Teile kommen, wie heute aus Kostengründen üblich, aus China, und da unsere Teile Sonderanfertigungen sind, ist/war die Abwicklung problematisch. In den nächsten Wochen werden bzw. sollen diese Dekorationsstücke in der von uns geforderten Qualität eintreffen.

    Ansonsten wurden die restlichen Kleinigkeiten fertiggestellt wie:

    • Fahrradunterstellung mit Überdachung
    • Sichtschutzzaun Residenz 3
    • Gartenanlage Residenz 3 mit Einzäunung für stressfreies Relaxen des Hundefreundes
  • Juni 2014

    Einweihungsfeier und offizielle Eröffnung

    Mit nebenstehendem Programm hatten wir eingeladen: und über 100 Gäste kamen. Das Wetter spielte mit, so dass der Sektempfang draußen in gelockerter Atmosphäre stattfinden konnte. Die Gesamtorganisation lag in den Händen der „allgäu event agentur“. Und danach ging es dann in das Festzelt, um den formellen Teil zu absolvieren. Markt Oberstdorf war vertreten durch die Herren Speigl, Kaufmännischer Leiter, und Klein, EDV-Leiter, und nach dem Grußwort der Gemeinde, gehalten von Herrn Speigl, überreichte Herr Klein das Gastgeschenk der Gemeinde zur Einweihung. Im Foto fünf sind die Personen von links nach rechts: Herren Speigl, Krüger, Klein und Frau Krüger.

    Es war uns dann eine große Freude, die ersten Gäste der Residenz 1, nämlich die Familie Oehlschläger (Fotos 5-7), begrüßen und ehren zu können. Frau Oehlschläger ist durch die Blumen verdeckt aber im letzten Foto besser zu sehen. Links freut sich Herr Oehlschläger über den Ablauf, und die Personen im Vordergrund sind die Gastgeber, Karola und Knut Krüger, bei der Übergabe der Präsente an die Familie Oehlschläger.

    Familie Oehlschläger war bereits in der hektischen Endbauphase im letzten Jahr zum 15. Dezember in den Adlerhorst eingezogen, um Ihre Weihnachtsferien und das Neue Jahr in Oberstdorf zu begehen. Zur Unterhaltung nach dem Abendessen spielten dann die Starzlachschwung auf. Die letzten Gäste verließen erst nach Mitternacht das erleuchtete Festzelt. Eine gelungene Einweihungsfeier war zu Ende!

  • Herzlichen Dank

  • Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Architekten und Fachingenieuren für Ihre innovativen Planungen und Baubetreuung sowie bei den Baufirmen und Handwerkern für Ihre gute Arbeit und Einsatz auch unter teilweise widrigen äußerlichen Bedingungen.

    Die Bauherrschaft
    Karola und Knut Krüger